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Prof. Dr. Manuel Cuadra
Universität Kassel
Fachbereich 6: Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung
Fachgebiet Architekturgeschichte / GdgU

 

 

 

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Dissertationen am Fachgebiet Geschichte der gebauten Umwelt


+++ Katja Marek hat ihre Dissertation zum Thema

"Rekonstruktion und Kulturgesellschaft. Stadtbildreparatur in Dresden, Frankfurt am Main und Berlin als Ausdruck der zeitgenössischen Suche nach Identität."

mit "magna cum laude" abgeschlossen +++



Begonnene Dissertationen:

Katja Marek, 2006: Rekonstruktion und Kulturgesellschaft. Stadtbildreparatur in Dresden, Frankfurt am Main und Berlin als Ausdruck der zeitgenössischen Suche nach Identität.

Zur Person:
1982 geboren; 2000-2005 Studium Kunstgeschichte und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main; Magisterarbeit Kunstgeschichte "Peter Zumthor und die Problematik der Nationalen Identität der Schweiz"; seit 2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel, Fachbereich 6: Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, Fachgebiet GdgU

Promotionsvorhaben:
Die Entscheidung wie eine Stadt gestaltet wird ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Anhand der zeitgenössischen drei Beispiele Dresden, Berlin und Frankfurt lässt sich leicht feststellen, dass die Gestaltung einer Stadt und der Umgang mit ihrer historischen Substanz und mit ihrer Geschichte nicht allein von der jeweiligen Epoche und ihrer Orientierung abhängig sein kann – zu unterschiedlich gestaltet sich allein bei diesen drei Beispielen der Umgang mit dem Stadtbild. Es stellt sich daher die Frage, welche Beweggründe und Argumente es sind, die letztlich ausschlaggebend für die eine oder andere entstehende Stadtsituation sind. Was sind Gründe für Rekonstruktionen und welche sind es, die dagegen sprechen und verantwortlich sind für das andere Extrem.
Das Hauptziel der Arbeit ist es anhand der drei Stadtbeispiele Dresden, Frankfurt am Main und Berlin der Frage nach zu gehen, wie sich die derzeitigen architektonischen Stadtentwicklungen mit ihren Rekonstruktionssehnsüchten erklären lassen. Wie rechtfertigt sich der Wunsch und auch die Identifikation mit historischen Situationen? Was sind die Ursachen dieser Entwicklungen?
Gegeben werden soll ein Beitrag zur Frage der historischen Rekonstruktion und der Stadtneuplanung, der diesen Aspekt in seiner geschichtlichen Dimension erfasst. Schlussfolgerungen für Heute und zukünftige Tendenzen sollen daraus gezogen werden können. Dies wäre ein interessanter und in die zeitgenössischen Diskussionen passender Beitrag zum denkmalpflegerischen Thema des Schutzes von Altbestand, der gegenwärtigen Suche nach neuen Stadtbildern und der, gerade in Mode geratenen, Restaurierung beziehungsweise dem originalgetreuen Wiederaufbau historischer Architektursituationen und ganzer Stadtstrukturen.



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Stefan Kamphans, 2007: Die Neuentdeckung des Ornaments. Der Wandel vom historischen Bauornament zum flächigen Textur-Ornament.

Zur Person:
1977 geboren in Unna; 1998-2006 Studium der Architektur an der Universität Kassel; 2003 Diplom I bei Prof. W. Schulze und Prof. L. Spuybroek; 2004/05 Erasmus-Stipendium an der Università degli studi di Palermo; 2006 Diplom II bei Prof. W. Schulze und Dipl.-Ing. S. Dotlic; seit 2006 Mitarbeit im Büro Horst & Wicke Design in Kassel

Promotionsvorhaben:
Thema meiner Dissertation ist die sogenannte Rückkehr des Ornaments in der Architektur der letzten 20 Jahre. Es handelt sich dabei nicht um eine Renaissance historischer Formen, sondern Architekten und Künstler entwickeln Methoden für eine zeitgenössische Gestaltung von und mit Ornamenten.
Als Grundlage meiner Untersuchung soll Inspiration und Entwurfstechnik des Schweizer Büros Herzog & de Meuron analysiert werden, das aufgrund seiner Bekanntheit die heutige Erscheinungsform des Ornaments stark beeinflusste. Davon ausgehend wird die Forschungsarbeit auf weitere aktive Büros ausgeweitet, um eine Aussage über ornamentale Gestaltung in der gegenwärtigen architektonischen Praxis treffen zu können.

Für weitere Informationen:
http://www.stefan.kamphans.de/ornament/








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© 2006 prof. dr. manuel cuadra - www.cuadra.de/gdgu - universität kassel